Klatsch und Tratsch

Schwäne und Enten

Ton zum Bild

Auf dieser Seite werden demnächst weitere Details veröffentlicht, wie z. B.:

  • Weitere aufregende Auftritte
  • Groupies
  • Wie kam ich zum Orgelspielen und wie zu Geld für ein Rhodes-Piano (erledigt!)
  • GEMA und GVL (erledigt!)
  • Arbeit, wenn man nicht gerade musizierte (bisher nur für mich ausgiebig behandelt)
  • u.v.a.m.


Hier schon mal 11 Beispiele:

Die Steckdose und „Die Callas geht einkaufen“

Im Berliner Radiosender SFB2 gab es in den 80er Jahren eine Sendung, die sich Steckdose nannte. Dort wurden meine Songs, die ich nach der Dr. Koch-Ära solo zu Hause produziert hatte (siehe hier; neuere Songs findet man hier oder hier), häufig gespielt. Ein weiteres Beispiel ist dieser Song:

Die Callas geht einkaufen

Maria Callas

Maria Callas

Instrumente selber schleppen

Bei den meisten Auftritten mussten wir wenigstens unsere Instrumente selber aus dem Übungsraum zu einem Kleintransporter schleppen und nach dem Auftritt dann wieder in unseren Übungskeller in der Ritterstraße (siehe Abschnitt Übungsräume). Und natürlich auch am Auftrittsort vom Kleintransporter zur Bühne und nach dem Auftritt zurück in den Transporter. - Wie wir das später in der Wienerstraße gemacht haben, daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern. 

Gitarren, Bass und Schlagzeug waren ja kein großes Problem. Die Lautsprecherboxen für die Instrumente (Backline) waren dann schon etwas schwerer. Aber der absolute Horror waren die Pianos und vor allem die Orgeln. Als wir noch Joiners Bench hießen, waren das ein Rhodes-Piano und eine Solina-Orgel, später bei Dr. Koch Ventilator dann die voluminöse Hammond-Orgel. 

Letztere wurde mit Tragegurten von zwei Bandmitgliedern (meistens die Keyboarder) die Treppe zum Übungsraum (siehe Bild unten) hoch- bzw. runtergeschleppt, wobei der untere Träger die meiste Last tragen musste, der obere dafür aber die untere Kante des Gehäuses gegen die Schienbeine gerammt bekam. Das war meistens extrem schmerzhaft und führte nicht selten zu blutigen Schrammen und Prellungen.

Hier nochmals die wunderschöne Treppe zum Übungsraum zusammen mit der schweren Hammond-Orgel

Treppe zum 1. Übungsraum

Vor allem nachts um ca. 2:00 Uhr nach dem Auftritt, müde und nach zwei Bieren war das der Horror, den man nur dank des Adrenalins (bzw. dank Dopamin und Endorphin) überstand, welches der Applaus des Publikums im Körper erzeugt hatte. - War der Auftritt dagegen ein Flop, was natürlich nur selten vorkam 😬, war es einfach unerträglich und man wollte die Orgel am liebsten verschrotten! (Oder gegen eine Korg CX-3-Orgel austauschen, was ja 1982 auch geschah!) 

Ich habe bis heute kleine Narben an den Schienbeinen und die Bandscheiben meiner Lendenwirbelsäule haben auch arg gelitten. 😩


Im nächsten Leben werde ich Gitarrist! 😜

Tom Müller und das blutige Steak im Studiotreff

Studio-Treff

Das Hansa-Studio (bzw. die Hans-Studios) mit dem Studio-Treff ca. 1978

Während der Aufnahmen im Hansa-Studio haben wir mehrmals mittags im Restaurant Studio-Treff, welches sich direkt unten im Gebäude befand, zu Mittag gegessen. Damals sah das Gebäude noch fast so aus wie auf dem obigen Bild. Es ging 1976 in den Besitz der Gebrüder Meisel über und wurde danach konsequent ausgebaut. Heute (2024) sieht es so wie unten aus.

Hansa-Studios 2024

Das Hansa-Studio (bzw. die Hans-Studios) 2024

Damals war das Restaurant auch schon wie jetzt unter italienischer Führung, wenn ich mich richtig erinnere. Als einmal Tom Müller, unser Tonmeister, mit uns dort speiste, hatte er sich ein Steak bestellt. Dieses kam dann aber so blutig auf den Tisch, dass er sich beschwerte und verlangte, dass es doch bitte etwas mehr durchgebraten werden sollte.

Studio-Treff
Tom Müller

Der Chef, der uns damals bediente, weigerte sich aber und meinte, dass dieses edle Fleisch dann zäh und hart werde. Nach längerem hin und her verließ Tom dann verärgert das Lokal, ohne das Essen zu bezahlen.


Da er sicherlich dort noch öfters gegessen hat, hoffen wir, dass er und der Restaurant-Chef sich irgendwann wieder vertragen haben.


Uns hat das Essen aber trotzdem gut geschmeckt!

Das Ende von JustMusic! 😩

Schon mehrmals wurde hier das „Sound & Drumland (danach JustMusic) erwähnt, da wir von diesem „Laden“ unsere tollen Roadies mieteten und zumindest ich dort auch viele Instrumente gekauft habe. Auch die PA [=Public Address Anlage (damit es schön laut ist)], das Licht, Mischpult, 7.5 Tonner (LKW) etc. wurden vom Sound & Drumland gestellt bzw. angemietet.

Leider las ich am 2. Februar 2024 in der Berliner Zeitung, dass es diese Berliner Institution bald nicht mehr in der jetzigen Form geben wird. Zum Teil bedingt durch Corona und durch die starke Konkurrenz einiger Internet-Händler rentiert sich ein Geschäft mit Instrumenten zum Anfassen einfach nicht mehr. Und das war es dann. Mehr dazu könnt ihr hier und in dem Artikel unten lesen 🥵:

(Ein Artikel aus der Berliner Zeitung vom 2. Februar 2024)

Preisfrage: Welche der Gitarren ist die Les Paul und welche die Stratocaster? - Die Lösung …

Mein einziger Alptraum

Ich träume immer noch regelmäßig, dass Michael anruft und sagt, dass wir abends einen Auftritt hätten. Und wir haben monatelang nicht mehr das Repertoire geübt. Ich habe alles vergessen und muss trotzdem auftreten ….

Welch ein Horror!

Zum Glück ist das mein einziger sich wiederholender Albtraum, der sich ja glücklicherweise immer schnell beim Aufwachen als QUATSCH herausstellt.


Wir hatten aber einmal so einen ähnlichen Fall. Michael rief vormittags an, dass wir abends einen Auftritt im Quasimodo hätten. Ein relativ kleiner Raum, der aber einen sehr guten Ruf hatte (und hat) und in dem viele bekannte Musiker auftreten.

Ich habe mich dann sofort an mein altes, etwas verstimmtes Klavier gesetzt und bin alle Stücke durchgegangen. Zum Glück wurde die Reihenfolge der Songs beibehalten, sonst hätte ich die Aufzeichnungen aller Einstellungsänderungen, die ich immer am Minimoog für das nächste Stück vornehmen musste, verändern müssen. Und das ist immer ein langwieriger Akt!

Der Auftritt im Quasimodo lief dann aber ganz gut. Außer, dass immer so ein Typ neben mir stand, der auch mal eine Taste drücken wollte. Da war die Deutschlandhalle angenehmer, wenn das Publikum einen nicht gerade mit Stahlkrabben beschoß. Denn dort war die Bühne mindestens 2 m hoch, wurde von Türstehern oder Rockern bewacht, und man sah das Publikum wegen der Scheinwerfer, die auf einen gerichtet waren und wegen der abgedunkelten Zuschauerregion kaum.

Mein erstes Rockkonzert

Am 26.06.70 schleppte mich mein etwas älterer Freund Lutz mit in den Henry-Ford-Bau (genauer: das Audimax der  FU=Auditorium maximum der Freien Universität Berlin; seit 2007 heißt dieses Max-Kade-Auditorium). Dort sollten Black Sabbath spielen. Die kannte ich nicht, ich war gerade 14, und hatte noch fast keine Ahnung von Rockmusik. Damals wusste ich noch nicht, dass ich ca. 5 Jahre später im gleichen Raum „Mathe für Physiker“-Vorlesungen hören würde. Und 12 Jahre später dort selber mit Dr. Koch Ventilator auftreten würde [siehe hier und blauer Link oben].

Der arme „Kartenabreißer“ am Eingang wurde noch vor dem Konzert hinter der Eingangstür eingeklemmt, da die Leute den Saal stürmten (das war damals in Berlin fast schon üblich). Da viele Leute ohne Karten im Raum waren, waren die Stühle alle fast doppelt belegt.

Ich spürte zuerst nur die Gitarrensalven im Zwerchfell, und der Boden wackelte. Es war irre laut, aber ich fand es ziemlich cool und war echt beeindruckt, auch wenn ich diese Art von Musik noch nicht so richtig „verstand“. Aber 2 Tage später kaufte ich mir sofort die LP „Paranoid“. Diese sollte eigentlich „War Pigs“ heißen, aber um das Wohlwollen des Major Labels Warner Bros. nicht zu gefährden, wurde das Album schließlich unter dem Namen „Paranoid“ veröffentlicht. Mehr zur politischen Bedeutung von Black Sabbath und wie sie den Heavy Metal prägten findet man hier!

Nicht nur am Eingang des Audimax gab es Ärger. Auch nach dem Auftritt machte die Band, wofür Rockbands damals gefürchtet waren: 

Sie verwüsteten die Garderobe.


Ich hatte echt Glück, dass ich dieses Konzert erleben durfte. Der nächste Auftritt von Black Sabbath in Berlin fand nämlich erst wieder am 24.10.1990 im Tempodrom statt, diesmal aber ohne Ozzy Osborne als Sänger.


Der Song „War Pigs“ im Video unten wurde im Olympia Theater in Paris am 20.12.1970 aufgenommen, also nur ein halbes Jahr später als mein Konzertbesuch.

Video abspielen

Black Sabbath 1970 in Paris mit „War Pigs“

Das gesamte Konzert von 1970 in Berlin kann man hier nachhören:

Video abspielen

Als Fan von Ozzy habe ich nun auch die gleiche Frisur! 😃 Nur dass er Vögeln den Kopf abbeißt, finde ich Scheiße! 😡

Der Lügner: Single ganz billig bei Etsy zu haben

GEMA & GVL: Sind wir nun  Public Domain?

Wie schon erwähnt, hat das Compact Disk Center (CDC) 1992 unsere 1. und 2. LP als CD veröffentlicht. Wir haben für die verkauften CD’s aber nie auch nur einen Pfennig (den gab es damals noch) gesehen.


Zu dieser Frage hat ein Fan namens Michael vor ein paar Jahren recherchiert und bei der GEMA nachgefragt. Die Antwort war folgende:


Die Mitglieder der Band Dr. Koch Ventilator sind keine Mitglieder einer Verwertungsgesellschaft (z.B. GEMA), weshalb auch keine Tantiemen für Nutzungen generiert werden können. Zitat Ende.




















Michael führte weiter aus: „Weitere Auskünfte (in welcher Form auch immer) wolle sie nicht preisgeben. Ich habe mich auch trotzdem zusätzlich bei der GEMA angemeldet und konnte daraufhin deren Suchfunktion nutzen. Unter eurem Bandnamen + Titel (ohne Titel keine Chance), fand er nichts. Wie es aussieht, seit ihr Public Domain. Wie gesagt, mehr wollte/durfte sie einem Außenstehenden nicht sagen.

Also, ihr habt damals 92 aus obigem Grund, zur Freude des CDC, welches sich mit eurer Musik „fett" seine Taschen füllte, keinen Pfennig gesehen!“

(Ob die sich „fett“ ihre Taschen gefüllt haben, bezweifle ich. Aber rechtlich war es auf jeden Fall OK, und wir waren froh, auch auf einem „modernen“ Medium, einer CD, vertreten zu sein.) 


Bis ca. 1984  waren wir zwar Mitglieder der GEMA und der GVL, und einige Zeit lang überstiegen die Einnahmen durch beide auch die Gebühren für die Mitgliedschaft. Aber ab 1984 war es leider umgekehrt, und daher sind wir (bis auf vielleicht Alfred und Chris, die weiterhin musikalisch sehr aktiv waren) aus der GEMA und GVL ausgetreten.


Hier findet man noch mehr zum Thema „Mit Musik Geld verdienen“!

3. LP aus Schokolade

Auf einer der Webseiten von „DER ALTAMANN - DAS ORIGINAL“ findet man gleich im 3. Absatz folgenden Text:


„Ganz nebenbei fand Hanno Bruhn, bei all den Projekten, in die er involviert war, in den 80ern auch noch die Zeit, eine Band zu produzieren, die auch heute noch zu den absoluten Favoriten unter den Berliner Rock-Bands für den ALTAMANN zählt, Dr. Koch Ventilator. Ihr legendärer Song „Icke Rocker“ bleibt unvergessen, und ihre Scheibe „120 Gramm für jeden“ konnte man in einer einzigen Ausführung auch essen. Das wissen Eve und der ALTAMANN von dem, der sie in der „First-Discothek“ vor einem staunenden Discjockey aufgegessen hat, verbindlich! Sie war täuschend echt aus Schokolade nachgebildet und sogar mit Originallabel versehen. Danach wurde die Scheibe in dem Laden gespielt – Gute Promotion ist eben auch eine Kunst.


Die Scheibe heißt allerdings „105 Gramm für jeden“. Oben sind es 15 Gramm zu viel! Na ja, die Schokoladenhersteller tricksen ja neuerdings alle mit dem Gewicht. 😩

Vom verstimmten Klavier über die Solina-Orgel zum Rhodes-Piano

Als ich 15 oder 16 Jahre alt war, waren die Stimmwirbel unseres alten Klaviers so ausgeleiert, dass der Klavierlehrer am Anfang jeder Klavierstunde erst einmal das halbe Klavier einigermaßen „stimmen“ musste, damit er den Klang ertragen konnte. Er war ein rein klassischer Pianist und ihm war der Klang eines Honky Tonk Pianos nicht vertraut.
Schließlich waren auch meine Eltern der Meinung, dass ein neues Klavier oder ähnliches her müsste. Da ich großer Fan von The Nice bzw. Emerson, Lake & Palmer und auch von Brian Auger u. ä. Organisten war, favorisierte ich natürlich eine elektronische Orgel.

Es wurde dann zwar keine Hammond-Orgel, aber immerhin eine Solina-Orgel (siehe Bild unten).

Da diese Orgel auch 13 Fußpedale hatte, und ich nicht so richtig wusste, wie man damit umgehen sollte, besuchte ich einige Zeit lang einen Orgelkurs von Steinway im Hinterhof des ehemaligen Steinway-Hauses (siehe Bild unten) in der Hardenbergstraße 9 in Berlin. Das war ca. 1970. Dort wurde ich auch einmal für die Berliner Abendschau interviewt, zusammen mit anderen Schülern und dem Orgellehrer. Leider existieren diese Aufnahmen scheinbar nicht mehr.

Viel wichtiger ist aber, dass nun der Weg frei war für meine erste Schulband. Martin kam mit ein paar Waschmittel-Trommeln (einige waren wohl auch von meiner Mutter) und Roger gesellte sich mit einer E-Gitarre von Hertie (der sogenannten Hertiecaster; wie ich auch gerade erst gelernt habe) dazu. Lautsprecher gab es im Sperrmüll massenweise (damals gab es noch kostenlose Sperrmüllaktionen in Westberlin), so dass wir auch entsprechende Lautsprecherboxen bauen konnten. Zuerst aber wurde die Gitarre in den hinteren Orgeleingang gesteckt.

Damit war Tholl-A-Moshee gegründet. Der Bassist Michael kam noch einige Zeit später dazu.

Michael hatte vorher (und auch noch während der ersten Zeit bei Tholl-A-Moshee) bei „Fame“, dem Bassisten von Agitation Free, Unterricht genommen.


Die ersten Synthesizer-Effekte konnte ich dank des Vaters von Martin, der bei Neumann arbeitete, mit meiner Solina-Orgel erzeugen, da dieser mir einen Schaltplan für einen Ringmodulator gab, den ich mit meinem Elektronikbaukasten sofort nachbaute und in mein Equipment integrierte.

Irgendwann wollte ich aber unbedingt meinen Instrumentenpark um ein elektrisches Piano erweitern. Durch Chick Corea, Herbie Hancock, Mahavishnu Orchestra u. v. a. war diese Instrument aus der Rock- und Jazz-Musik nicht mehr wegzudenken und ein „Muss“. Leider reichte mein Erspartes nicht aus, um mir ein Rhodes Mark I mit 73 Tasten zu kaufen. Es kostete zwar nicht 16,600 € wie das Rhodes Mk 8-73 FX Deluxe heutzutage, aber doch immerhin ca. 2000 DM, wenn ich mich richtig erinnere. Zum Glück war mein Vater bereit, mir das fehlende Geld zu spendieren, wenn ich meine Haare, die inzwischen schulterlang waren, kürzen ließe. Das tat ich zwar ungerne, aber „die wachsen ja schnell nach“ dachte ich, und das Rhodes-Piano ermöglichte mir ja dann auch etwas später den Einstieg in die Band Joiner’s Bench, die später Dr. Koch Ventilator wurde.

Ich mache alles für ein Rhodes!

Das Rhodes Mark I 73

Der große Nachteil der alten Rhodes-Pianos war aber, dass sie sich mit der Zeit verstimmten. Vor jedem Auftritt musste ich daher viele Töne des Pianos neu justieren. Dazu musste man mit z. B. einem Schraubenzieher die kleinen Stimmfedern auf dem Klangstab so verschieben, dass der Ton wieder die korrekte Frequenz aufwies (siehe auch hier!)

Es gibt tatsächlich noch einige Aufnahmen, in denen mein altes Rhodes-Piano zu hören ist. Allerdings hatte ich es damals schon an meinen Freund Malte verkauft. Dieser spielt in der ersten Aufnahme das Rhodes in der Band Cosmic Fire (die Band von Jimmy Jatto), zusammen mit dem Saxofonisten Mike Caroll aus New York. Die Aufnahme wurde 1983 in der „Hasenheide“ (Berlin) aufgenommen.

Street Life (Jimmy Jatto and Cosmic Fire, 1983)

Und hier noch eine Aufnahme mit meinem Rhodes-Piano und Malte, ebenfalls von 1983, welche von den Jazzvögeln im HDK-Studio eingespielt wurde.

Geniale Background-Sängerin

Bei den Aufnahmen des Song „Er schaut dir in die Augen Kleines“ zur 3. LP meinte Tom Müller (unser Tonmeister im Hansa-Studio), dass zu Dieters Gesang und dem Text noch eine Frauenstimme gut passen würde. Er telefonierte kurz und eine Stunde später erschien eine junge Frau, die wohl schon öfters ihre Stimme erfolgreich auf irgendwelchen Platten verewigt hatte.


Sie hörte sich Dieters Gesang zweimal kurz an, doppelte dann fehlerfrei und 100 % synchron Dieters „relativ schwierige Interpretation der Melodie“ und sang danach perfekt ihren eigenen Solo-Part. Sie bekam dafür 50 oder 100 DM, verabschiedete sich freundlich und ließ uns staunend zurück.

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